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Grammar

Die Aussprache

Die Buchstaben. Das Alphabet und die Lautbezeichnungen

Die Buchstaben
Die Buchstaben des lateinischen Alphabets: a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Tschechische Buchstaben: die Konsonanten č ď ch ň ř š ť ž
Tschechische Buchstaben: die Vokale á éě í ó úů ý
Das Alphabet und die Lautbezeichnungen
aa
ádlouhé a
bbe
cce
čče
dde
ď
ee
édlouhé e
ěe s háčkem
fef
gge
hha
chcha
ikrátké měkké i
ídlouhé měkké i
jje
kka
lel
mem
nen
ň
oo
ódlouhé o
ppe
qkve
rer
ř
ses
š
tte
ť
uu
údlouhé u
ůu s kroužkem
vve
wdvojité ve
xiks
yypsilon, tvrdé i
ýdlouhé tvrdé i
zzet
žžet

Im Falle eines Missverständnisses werden der Namen oder der Nachname in der Regel nicht nach einzelnen Lauten buchstabiert, sondern so wiederholt, wie man es schreibt, Silbe für Silbe. In einigen Fällen ist jedoch eine genauere Erklärung notwendig. In diesem Fall kann man darauf mit Hilfe der Benennung einzelner Laute aufmerksam machen.

Diakritische Zeichen

Die im Tschechischen verwendeten diakritischen Zeichen heißen: ˇ háček, ´ čárka, o kroužek

Laute

Vokale

Die Vokale teilen wir in kurze a, e, i, y, o, u und lange á, é, í, ý, ó, ú/ů. Die langen Vokale sind etwa 1,75-mal länger als ihre kurzen Gegenstücke. Im Tschechischen gibt es auch drei Diphthonge: ou, au, eu.

Die Vokale i und y (oder í und ý) werden gleich ausgesprochen.

Die Vokale ú und ů werden gleich ausgesprochen. Ihre Schriftform spiegelt nur die Unterschiede wider, die es zwischen ihnen in der Vergangenheit gab.

In einigen Wörtern kommen im Tschechischen die Vokalgruppen ie, ia, ii, io, iu vor. Wir lesen sie wie folgt: ia [ija] – fialový, ie [ije] – Itálie, ii [iji] – v Anglii, io [ijo] – rádio, iu [iju] – v rádiu.

die Konsonanten

Die tschechischen Konsonanten teilen wir in harte (h, ch, k, r, g, d, t, n), weiche (ž, š, č, ř, ď, ť, ň, c, j) und neutrale (b, f, l, m, p, s, v, z).

Der Buchstabe ch, welcher einen Laut darstellt, hat im tschechischen Alphabet einen eigenen Platz gleich nach h.

Die Laute p, t, k sprechen wir ohne Aspiration (ohne zugefügten Luftstrom) aus.

Wie spricht man ď, ť, ň aus?
Für die richtige Aussprache von ď, ť und ň imitieren Sie die Laute nach dem Lehrer so, dass Sie mit dem Vorderteil der Zunge die Vorderseite des Kieferbogens berühren und gleichzeitig haben Sie die Zungenspitze unter den vorderen oberen Zähnen. Auf diese Weise erreichen Sie die Aussprache von ähnlichen Lauten wie d, t, n, nur weicher.

Wann werden ď, ť, ň ausgesprochen?
Falls im Text ď, ť, ň - so wie in den Wörtern - steht: ďábel, ťukat, Plzeň.
Falls im Text d, t, n + ě - so wie in den Wörtern - steht: děkuju, těžký, někdo.
Falls im Text d, t, n + í - so wie in den Wörtern - steht: divadlo, dítě, tisk, tíseň, nikdo, nízký.

Eine Ausnahme bilden die s.g. "Internationalismen", die aus den Fremdsprachen übernommen wurden, zum Beispiel: tenis [tenys], diktát [dyktát], tip [typ].

Wie spricht man die Silben i}bě, pě, vě, mě aus?
Bě, pě, vě, mě liest man [b´ie, p´ie, v´ie, mn´ie] wie in den Wörtern: oběd, jít pěšky, člověk, město.

Assimilation und Auslautverhärtung der Konsonanten (Verlust der Stimmhaftigkeit am Ende des Wortes)

Im Tschechischen gibt es eine Erscheinung, die Assimilation genannt wird. Zum Verständnis der Assimilationsregeln ist es notwendig den Unterschied zwischen stimmhaften und stimmlosen Konsonanten zu kennen. Vergleichen Sie stimmhafte - stimmlose Konsonanten: b – p, v – f, d – t, ď – ť, z – s, ž – š, g – k, h – ch.

Die Assimilation der Konsonanten

Wenn im Wort nacheinander zwei Konsonanten hintereinander stehen, ändert der zweite Konsonant die Artikulation des vorhergehenden Konsonanten, und zwar wie folgt, zum Beispiel: vklad [fklat], tužka [tuška], kdo [gdo], sbírat [zbírat].

Achtung: Zur Assimilation kommt es auch bei einigen Präpositionen, zum Beispiel v kanceláři [fkanceláři], z České republiky [sčeské republiki]. Wenn nach der stimmhaften Präposition ein auf einen Vokal beginnendes Wort folgt, wird dieser Konsonant (am Ende der Präposition) stimmhaft mit dem s.g. Stoß ausgesprochen, zum Beispiel z Anglie [s´anglije], z Itálie [s´itálie].

Bei dieser Regel gibt es regionale Unterschiede, zum Beispiel wird die Begrüßung na shledanou in Böhmen [naschledanou] und in Mähren [nazhledanou] ausgesprochen.

Auslautverhärtung der Konsonanten (Verlust der Stimmhaftigkeit am Ende des Wortes)

Stimmhafte Konsonanten werden am Ende des Wortes wie ihre stimmlosen Gegenstücke ausgesprochen: b > p, d > t, ď > ť, g > k, h > ch, v > f, z > s, ž > š. Zum Beispiel: Jakub [Jakup], oběd [obět], tedˇ [teť], Oleg [Olek], břeh [břech], Václav [Václaf], kvíz [kvís], když [gdyš].

Die Betonung im Tschechischen

Die überwiegende Mehrheit der tschechischen Wörter hat die Betonung auf der ersten Silbe, zum Beispiel městí, situace, analýza. Die Ausnahme bildet nur eine Handvoll unbetonter Wörter, die sich im Tschechischen in gewisser Weise an der zweiten logischen Position im Satz befinden.Bei der Verbindung von Präposition und einem weiteren Wort ist die Betonung auf der Präposition, zum Beispiel ve škole.

Die Erweiterung von Einbuchstabenpräpositionen

Die Einbuchstabenpräpositionen werden wegen der Aussprache erweitert, wenn das folgende Wort mit zwei oder mehreren Konsonanten auf demselben Laut bzw. mit seinem stimmhaften oder stimmlosen Partner beginnt.
k > ke: ke škole, ke kamarádovi, ke galerii
v > ve: ve středu, ve škole, ve vlaku, ve Francii
s > se: se školou, se sestrou, se zahradou
z > ze: ze školy, ze zahrady, ze stadionu

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